„Wünsche einen schönen Abend und später eine gute Nacht“ ist ein Gruß für zwei Tageszeiten: Er verabschiedet den Tag und nimmt die Nacht gleich mit. Er passt deshalb für alle, denen du am frühen Abend schreibst und danach nicht noch einmal.
Unten findest du kurze Texte für Partner, Familie, Freunde und Kollegen, dazu lustige und poetische Varianten und die Schreibregeln, die bei „gute Nacht“ und „hab schöne Träume“ gelten.
Aktualisiert : Wünsche geprüft, Schreibweise mit Quellen.
Das Wichtigste in Kürze
- Der Doppelgruß passt, wenn du am Abend nur einmal schreibst: eine Nachricht für den Feierabend und fürs Einschlafen.
- Als Gruß schreibt der Duden „gute Nacht!“ klein. In der Wendung „jemandem Gute Nacht sagen“ ist groß und klein richtig.
- Ein Detail vom Tag (der Termin, die Prüfung, das Training) macht aus der Vorlage einen persönlichen Gruß.
- Für Kollegen reicht ein kurzer, freundlicher Satz. Kosenamen und Poesie gehören in die Nachricht an Partner und Familie.
Wünsche einen schönen Abend und später eine gute Nacht: ein Satz statt zwei Nachrichten
Der Abend ist laut Duden die „Tageszeit um die Dämmerung, das Dunkelwerden vor Beginn der Nacht“. Genau in diese Zeit gehört der Doppelgruß: Du schreibst, solange der Abend noch vor dem anderen liegt, und wünschst die gute Nacht gleich mit. Das ist praktisch, wenn du selbst früh schlafen gehst oder den anderen später nicht mehr stören willst.
Die Grundform lautet „Einen schönen Abend und später eine gute Nacht“. Wer es wärmer mag, schreibt „Genieße die Abendstunden und hab schöne Träume“. In der Tabelle stehen kurze Bausteine, die du frei kombinieren kannst: links ein Gruß für den Abend, in der Mitte und rechts einer für die Nacht.
| Traditionelle Abendgrüße | Gute-Nacht-Wünsche | Schlafenszeit-Sprüche |
|---|---|---|
| Einen schönen Abend! | Schlafe gut! | Schlafenszeit! Gute Nacht! |
| Genieße den Abend! | Träume süß! | Ab ins Bett mit dir! |
| Für einen wundervollen Abend! | Erhole dich gut! | Zeit zum Träumen! |
Aus zwei Bausteinen wird so zum Beispiel: „Genieße den Abend! Und später: Zeit zum Träumen!“ Soll es nur um den Abend gehen, findest du mehr Auswahl bei den Texten zu „Ich wünsche dir einen schönen Abend“.
Schreibweise: „gute Nacht“ als Gruß klein, „Gute Nacht sagen“ auch groß
Vier Regeln reichen für fast jede Abendnachricht:
- Gute Nacht: Als Grußformel vor dem Schlafengehen führt der Duden „gute Nacht!“ mit kleinem g. In der Wendung „jemandem Gute, auch: gute Nacht sagen“ sind beide Schreibweisen zulässig. Am Satzanfang steht ohnehin ein großes G.
- Guten Abend: Hier nennt der Duden „Guten/guten Abend“ gleichberechtigt, etwa in „jemandem Guten/guten Abend sagen“.
- Hab schöne Träume: Das weggelassene e braucht keinen Apostroph. Nach den Duden-Regeln zum Apostroph steht bei gut lesbaren verkürzten Verbformen gewöhnlich keiner.
- Du oder du: In Briefen darfst du die Anrede groß- oder kleinschreiben, der Duden nennt als Beispiel „wie Du oder du bestimmt schon gemerkt hast“. Bleib innerhalb einer Nachricht bei einer Form.
Wir halten den Doppelgruß für die bessere Wahl, wenn du am Abend nur einmal schreiben willst: Eine Nachricht mit Bezug zum Tag wirkt aufmerksamer als zwei Standardsätze im Abstand von drei Stunden. Schick sie lieber früh am Abend als kurz vor Mitternacht, denn ein Gruß, der den anderen weckt, verfehlt seinen Zweck. Ob Emojis oder ein Foto vom Abendhimmel dazugehören, entscheidet der Ton, den ihr sonst miteinander habt.
Abendgrüße nach Empfänger: je näher die Person, desto persönlicher der Ton
Derselbe Satz klingt beim Partner anders als im Teamchat. Die folgenden Texte sind nach Nähe sortiert. Setz den Namen ein und tausch ein Wort gegen etwas aus eurem Alltag.
Für den Partner oder die Partnerin
- „Die Sterne am Himmel strahlen heute nicht halb so schön wie dein Lächeln. Hab einen ruhigen Abend und später eine gute Nacht.“
- „Mach dir einen schönen Abend. Und wenn du das Licht ausmachst, denk kurz an uns.“
- „Lass den Tag auf dem Sofa ausklingen. Später dann: Decke hoch, Augen zu, gute Nacht.“
- „Einen schönen Abend, Liebes. Das Frühstück morgen geht auf uns beide.“
Für die Familie
- „Genieß einen entspannten Abend. Das hast du dir wirklich verdient!“
- „Einen gemütlichen Abend euch allen und später eine gute Nacht. Am Sonntag sehen wir uns.“
- „Füße hoch, Tee an, Telefon leise. Schönen Abend, Mama, und schlaf später gut.“
Für das Einschlafritual mit Kindern eignen sich eher reine Gute-Nacht-Wünsche, dort stehen eigene Texte für die Kleinen.
Für Freunde
- „Mach’s dir gemütlich und sammle Kraft für einen neuen Tag.“
- „Schönen Abend dir! Und später gute Nacht, bevor die nächste Folge automatisch startet.“
- „Nach dem Tag heute wünschen wir dir umso mehr einen schönen Abend. Schlaf dich aus.“
Für Kollegen
- „Schönen Abend, gute Nacht und träum bloß nicht von uns!“
- „Feierabend! Einen schönen Abend und später eine gute Nacht. Der Rest hat Zeit bis morgen.“
- „Danke für heute. Schönen Abend und erhol dich gut.“
Humor und Poesie: zwei Tonlagen für Abendgrüße unter Vertrauten
Lustige und poetische Grüße setzen voraus, dass der andere deinen Ton kennt. Im Zweifel nimmst du einen schlichten Satz aus dem Abschnitt davor.
Lustige Abendgrüße
- „Kennst du diese Tage, an denen man abends noch voller Motivation und Energie steckt? Heute ist keiner davon. Ab auf die Couch!“
- „Schönen Abend! Die Wäsche läuft nicht weg, das hat sie noch nie getan. Gute Nacht später.“
- „Plan für heute Abend: nichts. Plan für heute Nacht: schlafen. Viel Erfolg bei beidem!“
Poetische Abendwünsche
- „Erst färbt das Abendrot den Himmel, dann deckt die Nacht ihn zu. Einen schönen Abend und später eine gute Nacht.“
- „Der Tag wird leise, das Licht wird warm. Nimm dir den Abend, die Nacht kommt von allein.“
- „Draußen gehen die Laternen an, drinnen darf alles langsamer werden. Schönen Abend dir.“
Wenn es abends nur noch um das Einschlafen geht, passen die Gute-Nacht-Sprüche mit Herz besser. Ein Bild zum Text findest du bei den Schönen-Abend-Bildern für die Seele.
Eigener Satz statt Vorlage: ein Detail vom Tag genügt
Eine Vorlage wird persönlich, sobald sie etwas enthält, das nur auf diesen Menschen und diesen Tag passt. Drei Handgriffe:
- Den Tag aufgreifen: „Nach der Präsentation heute: einen schönen Abend und später eine gute Nacht.“
- Auf morgen schauen: „Schönen Abend! Und schlaf gut, morgen früh drücken wir die Daumen.“
- Kurz bleiben: Ein bis zwei Sätze genügen, der andere soll abschalten und nicht lesen müssen.
Aus dem Gruß kann ein kleines Ritual werden, wenn du ihn am nächsten Tag fortsetzt: abends der Doppelgruß, morgens einer der Guten-Morgen-Wünsche.

